5. Juli 20.00

MQ Haupthof

Moderation: Andrea Schurian

 
Raoul Schrott

Raoul Schrott, geboren 1964, studierte Literaturwissenschaft und habilitierte sich mit einer Arbeit über Poetische Strukturen von der griechischen Antike bis zum Dadaismus an der Universität Innsbruck. Neben seiner schriftstellerischen Arbeit betätigt sich Schrott auch als Übersetzer, so übertrug er etwa das Gilgamesch-Eops oder die Ilias ins Deutsche. Sein umfangreiches schriftstellerisches Werk umfasst Romane, Gedichte, Dramen und Essays. Im Carl Hanser-Verlag erschienen u.a. der Roman „Tristan da Cunha oder Die Hälfte der Erde“, der Gedichtband „Weißbuch“ (2004), die Essaysammlung „Handbuch der Wolkenputzerei“ (2005) und „Gehirn und Gedicht. Wie wir unsere Wirklichkeiten konstruieren“ (2011, gemeinsam mit Arthur Jacobs). Für sein Werk wurde Raoul Schrott vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Rauriser Literaturpreis, dem Peter-Huchel-Preis und dem Joseph-Breitbach-Preis. Zur Eröffnung der diesjährigen O-TÖNE liest er aus seinem im Frühjahr erschienenen Buch „Das schweigende Kind“.