2.August

Margit Schreiner

Margit Schreiner, geboren 1953 in Linz/Oberösterreich, studierte Germanistik und Psychologie an der Universität Salzburg. Während ihres Aufenthaltes in Tokio von 1977 bis 1980 brach sie die Arbeit an ihrer Dissertation „Die Kategorie des Schönen in der Faustdichtung“ ab und begann zu schreiben. Seit 1983 lebt sie als freie Schriftstellerin in Salzburg, Paris, Berlin, Italien und seit 2000 wieder in ihrer Geburtsstadt. Nach dem 1984 publizierten Lyrikzyklus „Vierzehn Arten japanische Gärten zu beschreiben“, erschien Schreiners erster Erzählband „Die Rosen des Heiligen Benedikt“ 1989 im Haffmanns Verlag, dem 1990 der Band „Mein Erster Neger“ folgte. Der Roman „Nackte Väter“ (1997), in dem die Autorin das langsame Sterben des an Alzheimer erkrankten Vaters literarisch verarbeitet, bildet zusammen mit „Haus, Frauen, Sex“ (2001) und „Heißt lieben“ (2003) die „Trilogie der Trennungen“. Mit ihrem neuen, in Kürze bei Schöffling erscheinenden Buch „Haus, Friedens, Bruch“ legt sie ein furioses Stück Rollenprosa vor, in dem nichts und niemand geschont wird.