20 .August

MQ Haupthof

Robert Menasse

 

Robert Menasse wurde 1954 in Wien geboren. Er studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Wien, Salzburg und Messina. 1980 promovierte er mit einer Arbeit über den Typus des Außenseiters im Literaturbetrieb. Menasses literarisches Debüt „Sinnliche Gewissheit“ erschien 1988, es folgten die vielbeachteten Essays „Die sozialpartnerschaftliche Ästhetik“ (1990) und „Das Land ohne Eigenschaften“ (1992) sowie die Romane „Selige Zeiten, brüchige Welt“ (1991), „Schubumkehr“ (1995), „Die Vertreibung aus der Hölle“ (2001) und „Don Juan de la Mancha oder die Erziehung der Lust“ (2007). Bei den O-Tönen stellt er sein neues Buch „Ich kann jeder sagen. Erzählungen vom Ende der Nachkriegsordnung“ vor. Darin erinnern sich dreizehn Ich-Erzähler an Erlebnisse und Ereignisse, die prägend wurden für ihr Leben: Erinnerungen an den Tag, als John F. Kennedy erschossen wurde, die RAF in Wien den Industriellen Palmers entführte, Griechenland Fußball-Europameister wurde.