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Lesung

Robert Menasse

Do, 16. Juli 2026

MQ Sommerbühne 20:30

Robert Menasse, geboren 1954 in Wien, studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Wien, Salzburg und Messina und promovierte 1980 mit einer Arbeit über den »Typus des Außenseiters im Literaturbetrieb«. Anschließend lehrte er sechs Jahre an der Universität São Paulo. Seit 1988 lebt Menasse als kulturkritischer Essayist und vielfach ausgezeichneter Literat hauptsächlich in Wien. U.a. erhielt er 2002 den Joseph Breitbach und Friedrich Hölderlin Preis, 2012 den Österreichischen Kunstpreis, 2014 den Max Frisch Preis, 2017 den Deutschen Buchpreis, 2022 den Preis des Europäischen Buches sowie den Kakehashi Literaturpreis 2024. 2017 veröffentlichte Menasse die Satire »Die Hauptstadt«, die von der Fachkritik als weltweit erster Roman über die Europäische Union gefeiert wurde. Inszenierungen des Romans wurden an mehreren Theaterhäusern im europäischen Raum aufgeführt. Im Oktober 2022 erschien mit dem Roman »Die Erweiterung« eine Fortsetzung. Heuer liest Robert Menasse nach 17 Jahren wieder bei den O-Tönen und zwar aus seinem jüngsten Werk, der Novelle »Die Lebensentscheidung« (Suhrkamp).